Die Planung


Um es gleich vorweg zu nehmen, wir sind beide keine großen Planer. Wir entscheiden Vieles aus dem Bauch heraus und kommen ganz gut klar damit. Sicher müssen sich dazu Zwei gefunden haben und bei uns scheint dieses der Fall zu sein. Zu unserem Reich gehören, ein großes Wohnhaus ( Baujahr 1882 ), ein Waschhaus ( Baujahr 1881 ), ein großes Nebengelass ( Baujahr 1881 ) sowie ein kleines anschließendes Nebengelass ( Baujahr unbekannt, vermutlich Anfang 1800 ). Zum Grundstück gehört eine aus Schiefer gesetzte Bogenbrücke über die Selke, diese wurde durch das Hochwasser 1994 beschädigt. ( mehr dazu unter www.selketalbruecke.de ) Unser Grundstück ist fast 4000 qm groß.
Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz, so das, bevor überhaupt angefangen werden konnte, ein Vertreter des Denkmalschutzes zu Rate gezogen werden musste. Die Auflagen waren akzeptabel. Alle Gebäude außer dem Waschhaus sollen erhalten bleiben, die Fenster sollten nach altem Vorbild gefertigt sein, der Außenanstrich ( farbliche Gestaltung ) ist mit dem Denkmalschutz abzustimmen und das Dach dürfte ein rotes Ziegeldach ( Linkskremper ) werden.
Nach erster Bestandsaufnahme galt es die Räumlichkeiten zu planen. Im Wohnhaus sind alle Räume so geschnitten das keine Umbauten erforderlich waren. So konnten sehr schnell die Räume aufgeteilt werden. Im Untergeschoss waren die Dielung und der Innenputz zu entfernen um ein vollständiges Austrocknen der Räume zu gewährleisten.( beim Hochwasser 1994 stand das Selkewasser knietief in den unteren Räumen ) Im Obergeschoss waren weniger Arbeiten geplant, zumal dort relativ wenig Schäden zu verzeichnen waren. Das Dach war dicht, musste aber erneuert werden. Der Außenanstrich war zu erneuern und die Fensterläden waren wieder herzurichten. Die Elektrik und die Wasserversorgung waren wieder in Betrieb zu nehmen bzw. neu zu installieren. Es musste eine geeignete Heizungsanlage gesucht und dann eingebaut werden.
Wir wollten eigentlich alle Gebäude erhalten, um das Gesamtbild nicht zu zerstören.
Für die Arbeiten am Wohnhaus wurden 5 Jahre veranschlagt. Dies kommt daher zustande das fast alle Arbeiten in Eigenleistung ausgeführt werden müssen.

Erste Erfolge

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